Seitenbaum > Startseite > Touristische merkwürdigtein
Touristische merkwürdigtein
Im Gebiet von Zlatý vrch (Freiwilliger Bund der Gemeinden aus dem Bezirk Písek und Strakonice, dessen Mitglieder die Gemeinden Drahonice, Heřmaň, Kestřany, Putim, Ražice, Skály und ihre Siedlungen sind) kann man viele touristisch bedeutende und interessante Orte besuchen.
Das Schloss Drahonice
Das Schloss in Drahonice befand sich ursprünglich im Besitz von Adam dem Fürst von Schwarzenberk. Früher gab es hier eine Festung, der Sitz des Regentengeschlechts der Herren von Drahonice. In der ältesten Chronik von Drahonice wirde geschrieben: In Drahonice stand früher eine stark verschanzte Festung, über die hinten abgehandelt wird; von dieser blieb ein bisher fester Turm mit einem tiefen Keller erhalten, der heute als Lager von Fürsten-Protivín-Bier Protivínské pivo dient. In der Nähe von dem Turm steht ein Schloss mit der Vorderseite zum Dorfplatz gerichtet. Dieser war vermutlich mit dem Turm mit einem unterirdischen Korridor verbunden, was eine ziemliche gute Verschanzung bildete.
Das Schlachtfeld bei Sudoměř
Das denkwürdige Schlachtfeld liegt ca. 3 km von der Gemeinde Ražice entfernt, direkt hinter der Grenze von Zlatý vrch. Die Schlacht bei Sudoměř, zu der es am 25. März 1420 kam, war der erste bedeutende Militärzusammenstoß der Hussitenkriege. Die Hussiten wurden von dem Königsheer verfolgt, also sind sie an der Staumauer zwischen einem abgelassenen und vollen Teich stehen geblieben. Das Heer wollte über den abgelassenen Teich zu den Hussiten hindurchkommen, aber im Teich war viel Schlamm und den Soldaten in der schweren Rüstung fing der Boden an unter den Füßen einzusenken. Die leichten Hussiten gaben dann den Soldaten nur den Rest mit ihren Waffen. Das Königsheer mit der Anzahl von 2000 schwer bekleideten Reitsoldaten erlitt von 400 Hussiten eine vernichtende Niederlage. Als Andenken an diesen berühmten Sieg wurde hier im Jahre 1925 ein 16 m hohes Denkmal vom Bildhauer Emanuel J. Kodet gebaut.
Skály – Denkmalzone Budičovice
In Budičovice befindet sich ein wertvolles Komplex von Objekten aus dem 19. und teilweise auch vom Anfang des 20. Jahrhunderts, das als ein Dörferdenkmalzone (erklärt am 22.9.1995) geführt wird. Die Bauernwirtschaften sind materiell und von der Disposition her gut erhalten. Es handelt sich um typisch südböhmisches Bauernbarock mit einem Dorfplatzkapellchen.
Aussichtsturm an Velký Kamýk
Zwischen den Gemeinden Dobev und Velké Nepodřice können Sie am Hügel mit der Seehöhe 531 m mit 165 Treppen den Aussichtsturm besteigen. Die Masthöhe ist 65 m und die Umgebungsschönheiten können sie von dem Aussichtspunkt in der Höhe von 31 m beobachten. Man kann bis die Böhmerwaldgipfel sehen. Der kombinierte Telekommunikationsturm mit der Aussichtsplattform wurde im Jahre 2002 gebaut. Für seine Originalität gewann der Turm an Velký Kamýk eine Ehrung im Wettbewerb um Das beste realisierte Bauwerk mit der Stahlkonstruktion in der Tschechischen und Slowakischen Republik für den Zeitraum 2000 - 2003 in der Katogerie Brücken, Türme und Masten.
Kapellen, Kapellchen
Auf dem Gebiet von Zlatý vrch findet man zusammen mit Passionssäulen 40 Kapellen. Für alle nennen wir wenigstens die Frühbarockbaldachinkapelle des heiligen Kreuzes bei Kestřany vom Ende des 17. Jahrhunderts, die nach der Sage ein französischer Offizier als Dank bauen ließ, dass ihn hier die hiesigen Waschweiber unter einem Haufen von Wäsche vor den Keisersoldaten versteckt haben. Den Freunden der kleinen sakralen Bauwerke empfehlen wir die Publikation von Herrn Karel Skalický Kapellen, Kapellchen und Passionssäulen auf dem Gebiet der Otava.
Touristische merkwürdigtein [PDF, 3.7 MB]










